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Parent page: Software im Online-Casinos
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Bei den Spielautomaten haben sich ein Handvoll Firmen in den vergangenen Jahren durchsetzen können, auch weil sie in der Lage waren, notwendige Investitionen zu tätigen und auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. Dennoch kann man nicht von einem Monopol oder Kartell sprechen, denn der Wettbewerb untereinander ist durchaus groß. Für Casinoanbieter ist der Vorteil, dass man sich nicht nur an einen Entwickler binden muss.

Netend

Die Gambling-Firma ist fast schon ein Dinosaurier und seit 20 Jahren auf dem Markt. Die meisten Erfolgstitel wie Starburst und Gonzos Quest sind hier entwickelt worden. Mittlerweile hat das Unternehmen weltweit über 1000 Mitarbeiter und ist an der Nasdaq OMX Börse gelistet. Zu den Kunden gehören über 200 Casinos, sowohl online als auch landbasierte Spielbanken. Pro Jahr werden etwa 40 Milliarden Dollar bei Spielen von Netend verspielt. Die Firma hat heute Filialen in Polen, den USA, Gibraltar, Malta, Schweden und der Ukraine. Die Firma hat außerdem Spiellizenzen in verschiedenen Ländern, unter anderem in Spanien.

Microgaming

Die Firma mit Sitz auf der Isle of Man wurde bereits 1994 gegründet, als man noch vom Internet träumen konnte und mobile Casinos nur in Science Fiction Filmen vorkamen. Das Unternehmen entwickelt nicht nur Spiele selbst, sondern auch komplette Softwarelösungen für Online-Casinos. Wer so ein Paket kauft, bekommt automatisch über 600 Spiele mitgeliefert. Allerdings können Casinos auch Spiele von anderen Hersteller recht einfach zu der Plattform hinzufügen. Trotz des hohen Alters ist man weiterhin sehr innovativ. So präsentierte Microgaming bereits 2016 eine Virtual Reality Anwendung für seine Casinos, die zusammen mit Oculus Rift entwickelt wurde. Das Flaggschiff-Spiel Mega Moolah sorgte im Jahr 2009 für einen Rekordgewinn bei den Jackpots: ein Spieler, der lediglich einen Mini-Einsatz getätigt hatte, gewann 6.374.434 Millionen Dollar. Im Jahr 2015 gewann ein englischer Spieler 13 Millionen Pfund mit dem gleichen Spielautomaten.

Playtech

Auch schon lange im Geschäft ist Playtech, die ebenfalls auf der Isle of Man sitzen und 1999 gegründet wurden. Die Firma ist an der Londoner Börse gelistet und im FTSE 250 Index aufgeführt. Firmengründer Teddy Sagi aus Estland hatte 1999 Entwickler und Marketingexperten zusammengeholt und bereits zwei Jahre später seine ersten Produkte auf den Markt gebracht. Playtech wird mit etwa 950 Millionen US-Dollar bewertet. Die Software und Spiele laufen auf den größten Casino-Platformen der Welt, zum Beispiel bei William Hill und Ladbrokes, zwei der größten englischen Wett- und Glücksspielanbieter.

Play N’ Go

Eine der eher jüngeren Firmen ist Play’n Go, die vor allem als Entwickler von mobilen Spielen begonnen habe, mittlerweile aber einen Platz in den Top fünf der großen Casino-Software Anbieter innehaben. Die Firma programmiert zum einen ihre eigen Spiele, hat aber auch eine Casino-Verwaltung im Angebot. Mittlerweile gewinnt man mit den Eigenkreationen sogar Preise in der Glücksspiel-Industrie, wie den EGR B2B Awards, mit dem man im Juni 2018 als bester Slotanbieter ausgezeichnet wurde. Das aufwendig gestaltete Spiel Viking Runecraft wurde auch als Spiel des Jahres nominiert. Mittlerweile ist der Firmensitz in Malta so bekannt, dass auch die Präsidentin des Landes, Marie-Louise Coleiro Preca, die Firma besucht hat – und mit einem Scheck für wohltätige Zwecke wieder ins Büro zurückfahren konnte.