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Parent page: Software im Online-Casinos
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Ein Spielautomat ist längst nicht mehr mechanisch gesteuert, sondern von einem kleinen Computer, auf dem die Spiele gespeichert sind. Je nach Bauart des Automaten kann man auf dem gleichen Automaten auch mehrere Spiele anzeigen lassen. Noch einfacher ist es bei Online-Casinos, weil hier die Slots aus reiner Software bestehen und man sich keine Gedanken um die Gestaltung eines Gehäuses machen muss. Aber bei der Software gibt es ebenfalls einige Tricks und Kniffe, die gute Entwickler kennen müssen.

Mobil und Desktop

Eine gute Software für einen Spielautomaten muss in der Lage sein, sich an jeden Bildschirm anzupassen. Das bedeutet, dass man das Spiel so programmieren muss, dass es automatisch erkennt, ob es auf einem echten Spielautomaten oder auf einem Handy-Bildschirm angezeigt wird – und dann das Design entsprechend anpasst. Dieses so genannte Responsive Design ist mittlerweile Standard in der Gestaltung von Webapplikationen und -seiten geworden. Somit wird sichergestellt, dass wirkliche jeder Spieler den Automaten auch benutzen kann.

Sicherheit

Überall, wo mit Geld gearbeitet wird, muss Sicherheit groß geschrieben werden. Bei einem Glücksspielautomaten gibt es gleich zwei Sicherheitsaspekte:

  • Einzahlungen
  • Kontenverwaltung

Bei den Einzahlungen muss vor allem sichergestellt sein, dass die Daten, die man eingibt, auch verschlüsselt sind. Niemand will sein Bankkonto oder seine Kreditkarteninformationen unverschlüsselt an eine Casino-Seite geben. Wer mit Kreditkartenunternehmen zusammenarbeitet, wird schon allein deswegen hohe Standards erfüllen müssen. Deshalb muss auch die Webseite selbst ein SSL-Zertifikat haben und Daten nur verschlüsselt übertragen.

Der zweite Sicherheitsaspekt betrifft das Guthaben oder, etwas weiter gefasst, die Sicherheit des Systems. Denn es muss natürlich auch vermieden werden, dass jemand die Software hacken kann und sich dann an den Accounts der Spieler bedient und ihre Konten leerräumt. Das bedeutet, dass auch auf dem Server des Casinos die Daten der Kunden verschlüsselt sein müssen.

App oder Webbrowser

Oftmals steht man vor der Frage, ob man ein Casinospiel oder eine komplette Seite als Webseite anbieten soll oder ob eine App besser ist. In den meisten Fällen wird man zunächst eine Browserversion entwickeln, weil diese einfacher zu implementieren ist und weil sie vor allem plattformunabhängig funktioniert. Bei den Apps muss man zumindest eine Version für iOS und eine für Android entwickeln. Der Vorteil der Apps ist, dass sie oft schneller laden, zum Teil auch offline benutzt werden können und auf die Hardware optimiert sind. Der Nachteil ist, dass viele Spieler sich keine Apps herunterladen wollen, manche Apps einen geringeren Leistungsumfang haben und eine App eventuell den Akku eines Handys schneller leersaugt. Um das zu vermeiden, bieten manche Casinos statt dem kompletten Angebot nur einige Spiele an oder lagern zum Beispiel das Live-Roulette in eine App aus.

Selbst entwickeln oder Drittanbieter?

Wer heute ein Online-Casino eröffnen will, kann natürlich sowohl die Casinosoftware als auch die Spiele selbst entwickeln, was aber mit sehr hohen Kosten verbunden ist. In den meisten Fällen wird man vor allem die Spiele einkaufen und unter einer Lizenz anbieten. Beim Backend ist das eine andere Geschichte, denn hier wird man Teile der Software unter Umständen selbst programmieren müssen, wenn die bestehenden Fertiglösungen nicht befriedigend sind.